Beim Fußball wird auch gerne mit Tricks neben dem Platz gearbeitet. So hat Luis Aragones, damals noch Trainer der spanischen Nationalmannschaft, vor der Europameisterschaft eine Wallfahrt nach Santiago de Compostela gelobt, sollte es was mit dem Titel für Spanien bei der EM werden. Und was ist passiert? Der Spanier musste tatsächlich die Wanderstiefel auspacken und den spanischen Nationalheiligen einen Besuch abstatten.
Aber es gibt auch Länder bzw. Fans, die weniger auf katholische Heilige als auf schwarze Magie setzten. So wie Chile. Da hat eine Bank wohl für die Fußball-WM eine Werbeaktion gestartet. Es gibt wohl ein kleines Set mit Puppe und Trikots und Nadeln. Da Chile bei der Fußball-WM in der Gruppe von H mit Spanien, Honduras und Chile spielt, gab es natürlich Trikots der Gegner.
Inzwischen regt sich aber auch in Chile Widerstand gegen diesen Voodoo Kram. Es sei wenig sportlich so vorzugehen.
Donnerstag, 10. Juni 2010
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